Mittwoch, 21. September 2016

Öffne die Tür zu deinem Herzen - Ajahn Brahm


Lotos Verlag / 12 € Gebunden / 160 S. / Erschienen 29. August 2016

Klappentext:

"Nicht Achtsamkeit allein, sondern »liebevolle Achtsamkeit« ist laut Ajahn Brahm der Schlüssel zu einem erfüllten, friedvollen Leben: Indem wir uns voller Mitgefühl mit uns selbst und unseren Mitmenschen verbinden, öffnet sich die Tür zu unserem Herzen. Wir erfahren dabei die grenzenlosen Möglichkeiten des gegenwärtigen Augenblicks und entwickeln eine innere Kraft, die nach außen strahlt und Gutes in die Welt bringt. Wie wir diese Geisteshaltung der liebevollen Achtsamkeit in uns entfalten können, zeigt der weltbekannte buddhistische Mönch auf einzigartige Weise: in klarer, alltagsnaher Sprache, gewürzt mit seinem sanften, unverwechselbaren Humor und illustriert durch sechs der berührendsten Geschichten aus seinen Bestsellern "Die Kuh, die weinte" und "Der Elefant, der das Glück vergaß"."

Eindruck:

Im Frühling diesen Jahres habe ich die Bücher des Autors und buddhistischen Mönchs entdeckt und war von der ersten Seite an begeistert. Sein Buch "Der Elefant, der das Glück vergaß" habe ich bereits hier rezensiert. Dieses kleine, wunderschön gestaltete Büchlein überzeugt ebenfalls mit viel Inhalt und Inspiration, auch wenn sich der Aufbau der beiden Bücher ein wenig unterscheidet.
Ajahn Brahm widmet sich hier dem Thema liebevolle Achtsamkeit in Verbindung mit Meditation. In diesem Sinne ist es ratsam, das Buch erst zu lesen, wenn man bereits meditiert oder vorhat dies zu tun. Ich als Laie in Sachen Meditation, konnte deshalb den Ausführungen Brahms nicht immer 100%-ig folgen, habe das kurze Lesevergnügen aber dennoch absolut genossen. Übrigens ist mein Drang jetzt umso größer, mir sein Buch über die praktische Anleitung zur Meditation zuzulegen und es selbst auszuprobieren. 
Brahm vermischt konkrete Ratschläge zu den beiden genannten Themen mit amüsanten Geschichten, die dem Leser den Inhalt metaphorisch näherbringen sollen. Dabei beschreibt er sehr detailliert die Phasen der Achtsamkeitsmeditation, mögliche Hindernisse und praktische Vorschläge, diese zu überwinden. Der Autor spricht hierbei gewöhnliche Probleme und menschliche Eigenschaften an, die auch unabhängig vom Thema Meditation nachvollziehbar sind und mit denen ich mich in den meisten Fällen identifizieren konnte. Aus diesem Grund konnte ich mir einiges an Denkanstößen und Inspiration herausziehen, auch ohne jemals meditiert zu haben. Hier eines meiner Lieblingszitate des Buches:

"In unseren inneren Monologen spinnen wir uns die Illusion zusammen, die das Leiden verursacht." 
(S. 49)

Besonders lobenswert ist die Tatsache, dass der Autor sowie seine Ratschläge niemals belehrend oder erhaben wirken, sondern vielmehr menschlich und alltagsnah sind.
Insgesamt ist es wieder ein Buch von Ajahn Brahm, in das man immer wieder hineinlesen kann und das viel Anlass zum Nachdenken und Ausprobieren bietet!






Herzlichen Dank an den Lotos Verlag für dieses Rezensionsexemplar.




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